Beerdigung

  
Waldlichtung mit Sonnenstrahlen
An der Grenze von Leben und Tod liegt die Trauerfeier: Raum und Zeit finden für die Trauer, Worte, um den Verlust auszudrücken, Worte der Hoffnung hören. Trauer, sowie das Wissen um die eigene Endlichkeit, ist das Besondere, das uns zu Menschen macht.
 
Das Trauergespräch mit der Pfarrperson ist der Ort, an dem die Erfahrung dieses besonderen, letzten Lebensabschnitts zur Sprache kommen kann, an dem das Leben des Verstorbenen noch einmal in den Blick kommt, und an dem die Trauerfeier vorbereitet wird, mit der Auswahl von Texten und Musik.
 
 
  
Die Trauerfeier selbst findet dann entweder in der Friedhofskapelle oder in der Kirche statt. Es ist der Moment, in dem Familie, aber auch Freunde und Bekannte zusammenkommen, um Abschied zu nehmen.
Die Beisetzung des Sargs oder der Urne schließt häufig direkt an die Trauerfeier an, kann je nach Umständen aber auch abgekoppelt werden.
 
An einem Sonntag nach der Trauerfeier gedenkt die Gemeinde im Gottesdienst nochmals ihres verstorbenen Gemeindemitglieds, oft kommt auch die Familie dazu, um nochmals in einem ruhigen Moment nach dem Trubel von Trauerfeier und Beisetzung an ihren Verstorbenen zu gedenken.
 
Am Ende des Jahres, am Ewigkeitssonntag lädt die Gemeinde dann alle Angehörigen nochmals zu einem Gedenkgottesdienst ein, denn Trauer ist ein Prozess über viele Monate, manchmal über Jahre hinweg. Im Alltag ist oft aber kein Platz für die Trauer, und so ist dieser Gottesdienst nochmals eine Gelegenheit, der Trauer Raum zu geben.
 
Je nach den Umständen, in denen der Tod eingetreten ist, kann es auch hilfreich und tröstlich sein, sich mit einer Aussegnung vom Toten zu verabschieden, bevor dieser dann von den Bestattern eingesargt wird. Dafür, und für alle anderen Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.